Greenpeace protestiert am deutsch-französischen Grenzübergang

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Eine hundert Meter lange Reihe aus 150 gelben Fässern mit schwarzem Atomzeichen markiert seit heute morgen den deutsch-französischen Grenzübergang bei Kehl. Zwanzig Greenpeace-Aktivisten aus Deutschland und Frankreich haben die Fässerwand unmittelbar vor dem französischen Schlagbaum errichtet, um damit gegen die geplanten Atomtransporte zwischen Deutschland und Frankreich zu protestieren. Auf einem Transparent steht: "Das deutsche Entsorgungskonzept: Atommüll nach Frankreich".


Greenpeace setzt damit die Proteste gegen die von der Bundesregierung beschlossene Lieferung von 1250 Tonnen Atommüll nach Frankreich fort. Diese Menge an abgebrannten Brennstäben wollen deutsche Atomkraftwerke innerhalb der nächsten fünf Jahre in die französische Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) La Hague schicken.