Aktion

Greenpeace: Obamas Großmutter setzt auf Solarenergie

Mitglieder von Greenpeace haben der Großmutter von US-Präsident Obama Solarzellen auf das Dach montiert. Außerdem startet die Umweltorganisation eine Schulung in Kenia, damit die Anwohner sich selbst um errichtete Solaranlagen kümmern können.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Kogelo, Kenya (red) - Die Großmutter von US-Präsident Barack Obama, Sarah, setzt jetzt auf moderne Sonnenenergie. Greenpeace-Aktivisten haben Solarzellen auf dem Dach des Hauses der 86-jährigen installiert. Auch die benachbarte 'Senator Barack Obama'-Schule wird durch eine Solaranlage versorgt. Mit der Aktion wollen die Umweltschützer auf das große Potenzial hinweisen, dass Erneuerbare Energien in Afrika bei der Grundversorgung der Bevölkerung mit Energie haben.

Die Solarinstallationen sind Teil eines 20-tägigen Greenpeace-Workshops für erneuerbare Energie. An der Fortbildung beteiligen sich 25 Kenianer aus den Gemeinden von Kibera und Nyang'oma Kogelo. Unter der Anleitung von Greenpeace-Experten lernen sie, wie Solarzellen Strom erzeugen, wie man sie installiert und Instand hält.

Kenia ist bereits jetzt stark vom Klimawandel betroffen. In den vergangenen Jahren sind die Niederschläge drastisch zurückgegangen. Die Trockenheit verschärft die Probleme in der Landwirtschaft und bedroht die überwiegend auf Wasserkraft basierende Energieversorgung des Landes. Angesichts dieser Herausforderungen sind Investitionen in Solarenergie eine große Chance. Sie stärken die Wirtschaft, schützen die Umwelt und stellen eine verlässliche Energieversorgung sicher. Greenpeace fordert, dass die reichen Industrienationen die Entwicklungsländer beim Schutz des Klimas unterstützen.