Berufswahl

greenjobs.de: Seit einem Jahr Stellenanzeigen im Umweltbereich

Erfolgsgeschichte: Vor einem Jahr starteten zwei Individualisten die Jobbörse greenjobs.de, um Umweltfachkräfte zu vermitteln. Heute hat sich die Webseite etabliert und gehört zur Pflichtlektüre für alle Jobsuchenenden in diesem Bereich.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Mit nur 17 Stellenangeboten startete greenjobs.de am 1. September 2000. 12 Monate und etwa 1000 Stellenanzeigen später hat sich die Jobbörse für Umweltfachkräfte im Netz etabliert. "Mit dieser Jobbörse wollten wir eine echte Lücke im deutschsprachigen Internet füllen", erläutert Uwe Brechlin, einer der beiden greenjobs-Gründer die Firmenidee.

"Schon während unserer Schulzeit fiel uns auf, dass es für Umweltfachkräfte keine geeignete Jobbörse gab. Wir wollten eine Datenbank schaffen, die die ganze Bandbreite von Jobs abdeckt, die sich mit dem Schutz der Umwelt beschäftigen", so Brechlin weiter. Derzeit befinden sich etwa 100 aktuelle Angebote in der Datenbank, das Angebot ist sowohl für Arbeitgeber als auch für Stellensuchende kostenlos. Die offerierten Stellen reichen vom Umweltbeauftragten in einem großen Industrieunternehmen bis hin zur Redakteurin für eine umweltpolitische Zeitschrift. Ein Teil der Stellenanzeigen wird nach wie vor von den beiden Betreibern der Jobbörse zusammengetragen. "Wir bekommen zwar zunehmend Zuschriften von Firmen, dennoch machen wir uns auch weiterhin selbst auf die Suche nach geeigneten Umweltjobs. Dazu durchforsten wir vor allem Webseiten der Anbieter, aber auch Zeitungen und Fachzeitschriften", erklärt Jan Strohschein, der zweite Partner im Team von greenjobs.de. Seit Februar besteht auch die Möglichkeit, eigene Stellengesuche aufzugeben. Davon wurde bisher etwa 170 mal Gebrauch gemacht.

Der Erfolg und ein gelegentliches Lob per E-Mail sind den Betreibern Motivation genug. "Jede Woche greifen etwa 1000 User auf unser Angebot zu, und es werden täglich mehr. Selbst wenn nur ein kleiner Teil dieser Personen einen passenden Job findet, hat sich unsere Arbeit gelohnt", resümiert Jan Strohschein.