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Ökologisches DenkenEine Studie ergab, dass die Deutschen im internationalen Vergleich weniger Umweltbewusstsein aufgebaut haben. Dem Klimawandel sehen die Deutschen recht gelassen entgegen. Außerdem fühlen sich nur wenige der Befragten für die ökologischen Probleme verantwortlich.
Hamburg (red) – Die Deutschen sind weniger umweltbewusst als der internationale Durchschnitt. Das ergab eine Studie der der National Geographic Society, die individuelle Konsumentenscheidungen in 17 Ländern erforscht und auf ihre Nachhaltigkeit hin verglich.
Weniger als die Hälfte der Bundesbürger sind wegen aktueller Probleme beunruhigt, nur wenige sehen sich für die ökologischen Probleme verantwortlich und nur knapp jeder Dritte glaubt, dass der Klimawandel sein Leben verschlechtern wird. In all diesen Werten lag Deutschland unter dem Durchschnitt.
Erfreulich sei aber das ökologische Verhalten im Haushalt, denn die Deutschen nutzen überdurchschnittlich viele Energiesparlampen und setzen im privaten Bereich kaum Klimaanlagen ein. Positiv sind außerdem die Isolierung der Häuser und das Heizverhalten ihrer Bewohner. Des Weiteren gehen die Deutschen mit 45 Prozent der Befragten am häufigsten zu Fuß oder fahren mit dem Fahrrad. Dies läge hauptsächlich an Sprit- oder Ölpreisen.
Insgesamt zeigt die Studie, dass sich die armen Länder umweltfreundlicher verhalten als hoch entwickelte Nationen. Das liegt auch daran, dass Menschen in Entwicklungsländern normalerweise in kleineren Häusern wohnen und einen geringeren Energiebedarf haben. Den ersten Platz in der Studie hat Indien erreicht, die Vereinigten Staaten rangieren an letzter Stelle. Befragt wurden 17.000 Menschen aus 17 Ländern via Internet.
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