Strom-News
Google EnergyBranchenbeobachter bewerten den Schritt des Suchmaschinen-Giganten als äußerst ungewöhnlich, doch Google selbst brächte der Schritt zum Stromhändler ein immenses Sparpotenzial. Der Antrag auf Zulassung als Energiehändler soll bereits gestellt worden sein.
Mountain View (red) - Medienberichten zufolge hat der kalifornische Internet-Gigant Google seine Fühler in einen bislang unternehmensfremden Bereich ausgestreckt. Demnach will Google künftig als Energiehändler auftreten und hat bereits eine entsprechende Zulassung bei der entsprechenden US-Energiebehörde beantragt - was nach Einschätzung von Experten für ein branchenfremdes Unternehmen ziemlich ungewöhnlich ist.
Googles Vorstoß könnte darin begründet liegen, dass für den Betrieb der vermutlich über 20 Datenzentren eine riesige Menge Energie anfällt, die der Konzern in seiner Funktion als Händler zu deutlich günstigeren Konditionen einkaufen könnte. Zudem sei der Zugang zu erneuerbaren Energien leichter zu bewerkstelligen. Nach Angaben des Konzerns strebt Google prinzipiell an, klimaneutral zu arbeiten.
Derzeit betreibt Google zwar ein Solarkraftwerk am Firmensitz in Kalifornieren, hat jedoch nicht das Recht, mit Strom zu handeln. Weiterhin investiert Google bereits über seinen gemeinnützigen Ableger Google.org in erneuerbare Energien.
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