Innovativ

GÖRLITZ AG: Neue Technologie liest Stromzähler direkt über das Internet ab

Der EDM-Technologie-Hersteller GÖRLITZ AG hat in Österreich die ersten Geräte zur Ablesung des Stromzählers über das Internet ausgeliefert. Erster Testpunkt ist eine Liftstation in Kärnten, deren Daten vom Kärntner Landesversorgungsunternehmen abgefragt werden. Dabei wird eine bestehende Netzinfrastruktur benutzt.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

In Österreich werden seit dieser Woche Stromzähler über das Internet ausgelesen. Erster Testpunkt ist eine Liftstation in Kärnten, deren Daten vom Kärntner Landesversorgungsunternehmen abgefragt werden. Der VDEW Zähler ist über die CL Schnittstelle und einem GÖRLITZ Skalar direkt mit dem Intranet des Liftbetreibers verbunden.

Das Netzwerk des Liftbetreibers ist flächendeckend über das ganze Skigebiet verteilt und verläuft großteils über Richtfunkstrecken. Es dient hauptsächlich zur Übertragung der Daten des Ski-Data Systems, welches die Steuerung der Drehkreuze bei den Liftstationen und die Abbuchung auf den Liftkarten übernimmt. Hieran kann man den Vorteil der IP-basierenden Technologie des Skalar gut erkennen: Es wird bestehende Netzinfrastruktur mitbenutzt.

In Zukunft ist geplant, auch die Daten der etwa 30 Stromzähler von einzelnen Liftanlagen und Hotelbetrieben aus dem Skigebiet zum Netzbetreiber zu übertragen. Weitere Liftbetreiber in Kärnten haben bereits ihr Interesse an einer solchen Lösung angekündigt, und auch größere Industriekunden oder Kettenkunden (speziell Lebensmittelketten), welche über eine interne Vernetzung verfügen, könnten von dieser Methode der Zählerfernauslesung profitieren.

Die GÖRLITZ AG arbeitet als Hersteller von EDM-Technologie seit mehreren Jahren an der Entwicklung von Ablesetechnik mit Internet-Verfahren. Während mehrere hunderttausend Geräte im Telefon- und GSM-Netz installiert sind, erwartet GÖRLITZ von der neuen Skalar-Familie einen deutlichen Innovations- und auch Installationsschub. Darüber hinaus sind die Anwendungen der Geräte durch ladbare Software-Applikationen flexibel erweiterbar und können auch Aufgaben über das reine Sammeln von Energiedaten hinaus übernehmen.