Ostsee-Gespräche

Glos: Energiepolitischen Dialog mit den baltischen Staaten verstärken

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos, ist gestern auf Einladung der Deutsch-Baltischen Handelskammer (DBHK) mit seinen baltischen Kollegen zusammengetroffen. Er betonte dabei die Notwendigkeit des kontinuierlichen Dialogs.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Glos bekräftigte die Absicht, die drei Ostseeanrainerstaaten intensiv in die energiepolitische Diskussion um eine sichere Energieversorgung Europas einzubinden. Bundesminister Glos: "Sachgerechte Lösungen werden nur in einem offenen und spannungsfreien Dialog gefunden. Nur so sind Irritationen, wie sie im Zusammenhang mit der Gasfernleitung durch die Ostsee aufgetreten sind, zu vermeiden."

Otto Graf Lambsdorff, der Gründungsvorsitzende der DBHK, wies ebenfalls darauf hin, dass es im Interesse aller vier Staaten liege, bei dem Thema Ostseeleitung zu einer Versachlichung der Diskussionen zu kommen. Hierzu habe das Treffen einen wichtigen Beitrag geleistet.

Der Sprecher der im Baltikum aktiven deutschen Wirtschaft, DBHK-Präsident Gunter Dunkel, betonte, dass die angestrebte Stärkung der Versorgungssicherheit der baltischen Energieversorgung nur dann gelingen kann, wenn diese Staaten stärker in den westlichen Energieverbund eingebunden werden. Erforderlich sei hierfür eine alle Energieträger einbeziehende Strategie.

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