GEW, RWE und rhenag wollen Multi-Utility-Partner im Rheinland werden

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Die GEW Köln AG, einer der größten deutschen kommunalen Energieversorger, die RWE AG, Essen, und das Energieunternehmen rhenag AG, Köln, haben sich in einem Eckpunktepapier darauf verständigt, ihre Kräfte im Multi-Utility-Geschäft zu bündeln. RWE und rhenag beabsichtigen, Beteiligungen und weitere Sacheinlagen aus der Kölner Region in die GEW einzubringen und eine Beteiligung von größer als 25 Prozent zu erwerben. Außerdem ist es Ziel des neuen Unternehmens mit dem Arbeitstitel "GEW Rheinland", weitere Kommunen und Vertragsunternehmen aus dem Rheinland zu beteiligen. Die Eckpunktevereinbarung der Kooperation soll bis Ende Januar 2001 in ein Vertragswerk umgesetzt werden.


GEW-Vorstandssprecher Helmut Haumann: "In einem Europa der Regionen sehen wir die Zukunft der kommunalen Versorgungsunternehmen im Zusammenschluss zu regionalen Verbünden mit einem starken international tätigen Partner. Für uns schafft RWE eine Win-win-Situation." Ziel ist es, die Ertragskraft im härter werdenden Wettbewerb zu stärken. Die GEW ist ein leistungsfähiges Unternehmen, das bereits heute ein Multi-Utility-Konzept umsetzt. RWE-Vorstand Manfred Remmel: "Mit dieser Kooperation stärkt RWE seine Position als Multi-Utility-Partner der regionalen und kommunalen Energieversorgungsunternehmen."


Die Umsetzung der Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsräte und des Bundeskartellamtes.