Notarvertrag unterschrieben

GEW RheinEnergie stockt Beteiligung an Bonner Versorger auf

Die Fusion der GEW RheinEnergie AG mit EnW Energie und Wasser GmbH in Bonn rückt näher. Die GEW hat jetzt ihre bisherige 13,7 Prozent-Beteiligung um 30 Prozent aufgestockt. In diesem Monat wollen die Unternehmensleitungen über die Einbringung der restlichen 56,3 Prozent der Bonner EnW in die GEW RheinEnergie AG verhandeln.

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Die GEW RheinEnergie AG hat ihre bisherige 13,7 Prozent-Beteiligung an der EnW Energie und Wasser GmbH in Bonn um 30 Prozent auf 43,7 Prozent aufgestockt. Der Vorstandsvorsitzende der GEW RheinEnergie AG Helmut Haumann und der Geschäftsführer der Bonner Stadtwerke Theo Rohl besiegelten den Kaufvertrag mit ihrer Unterschrift beim Notar. Helmut Haumann betonte: "Mit der Übertragung der 30 Prozent Anteile ist ein ganz wichtiger Schritt in Richtung Fusion der Kölner und der Bonner Energie- und Wasserversorgung gemacht. Die Fusion macht Sinn und wird grundsätzlich von allen politischen Kräften in Bonn und Köln gewollt."

Im Januar werden die Unternehmensleitungen über die Einbringung der restlichen 56,3 Prozent der Bonner EnW in die GEW RheinEnergie AG verhandeln. Die Bonner würden dafür vier bis sechs Prozent der Anteile an der GEW RheinEnergie erhalten. Voraussetzung für diese Fusion ist, dass das Verhandlungsergebnis wirtschaftlich so überzeugend ist, dass in Köln und Bonn sowohl die Stadträte wie die Aufsichtsräte zustimmen werden. Rohl: "Wir werden im Januar die Verhandlungen mit den Kölnern so führen, dass die Fusion für die Bonner wirtschaftlich mindestens so viele Vorteile bringt, wie für die Kölner."