Zum 1. April

GEW RheinEnergie erhöht Gaspreise

Die Preisanpassung des Kölner Energieversorgers führt bei den Kunden je nach Tarif und Abnahmemenge zu monatlichen Mehrkosten zwischen einem Euro (Kleinverbrauchstarif) und neun Euro (Einfamilienhaus mit einem Jahresbedarf von 20.000 Kilowattstunden, Vollversorgung).

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Köln (ddp-nrw/sm) - Der Kölner Energieversorger GEW RheinEnergie erhöht zum 1. April seine Gaspreise um brutto 0,53 Cent pro Kilowattstunde. Damit würden die Preiserhöhungen der Vorlieferanten an den Endverbraucher weitergegeben, wie ein Unternehmenssprecher am Mittwoch mitteilte.

Mit dem Schritt habe man bewusst bis zum Beginn des Sommerhalbjahres gewartet, auf das nur knapp 20 Prozent des Energiebedarfes entfallen. Dadurch hielten sich die Auswirkungen für die Kunden in Grenzen, erklärte der Unternehmenssprecher. Grund für die Preiserhöhung sei der gestiegene Heizölpreis, an den die Gaspreise gekoppelt sind.

Je nach Tarif und Abnahmemenge führt die Preiserhöhung den Angaben nach zu monatlichen Mehrkosten von einem Euro für Kleinverbraucher und neun Euro für ein Einfamilienhaus mit einem Jahresbedarf von 20 000 Kilowattstunden in der Vollversorgung. Für eine Durchschnittswohnung sei eine monatliche Mehrbelastung von sechs Euro zu erwarten, inklusive Steuern und Abgaben.