Verschmelzung

GEW Köln und SWB Bonn: Fusion genehmigt

Mit der Zustimmung des Kölner Stadtrats können die GEW Köln und die SWB Energie und Wasser Bonn zum 1. Januar 2001 zur "GEW Rheinland AG" fusionieren.

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Der Kölner Stadtrat hat gestern mit großer Mehrheit den Weg frei gemacht zur Gründung des neuen regionalen Infrastrukturdienstleistungsunternehmens mit dem Arbeitstitel "GEW Rheinland AG". Die Stadtverordnetenversammlung genehmigte die Eckpunkte des Konsortialvertrages zwischen GEW Köln AG und RWE AG in Essen. Somit haben alle zuständigen Gremien bei RWE in Essen sowie bei GEW in Köln den Vereinbarungen jetzt zugestimmt.

"Damit ist der Weg frei zur Gründung des neuen Unternehmens, das unter kommunaler Führerschaft in der Region vielfältige Dienstleistungen im Bereich Energie, Wasser und weiterem mehr erbringen wird", resümierte GEW-Vorstandsvorsitzender Helmut Haumann. "Mit einheitlichem Auftritt und vielfältigen Angeboten werden wir mit aller Energie in der Region für die Menschen tätig sein." Unmittelbar vor dem Kölner Ratsbeschluss hatten politische Spitzenvertreter aus Köln, Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis sowie die Unternehmensleitungen der GEW Köln AG und der SWB Energie und Wasser Bonn Rhein-Sieg den Durchbruch bei einem weiteren Meilenstein auf dem Weg zur "GEW Rheinland AG" erzielt: Zum 1. Januar 2002 wird es zwischen den beteiligten Unternehmen aus Köln und Bonn eine wirtschaftliche Vollfusion geben.

Im nächsten Schritt wird der Konsortialvertrag zwischen GEW und RWE beurkundet, zum 1. Januar erfolgt die Gründung der neuen AG, an der die GEW mit 74,9 Prozent und die RWE AG mit 25,1 Prozent beteiligt ist.