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WM-NachwehenMan könnte meinen, es sei umgekehrt, da Klimaanlagen und Kühlschränke auf Hochtouren liefen: Doch während des WM-Finals wurde ein spürbar gesenkter Stromverbrauch zumindest in Deutschland und in den Niederlanden gemessen, wie der Netzbetreiber Tennet nach dem Endspiel mitteilte.
Arnheim/Niederlande (red) - Der in den Niederlanden und in Deutschland tätige Versorger Tennet hat während des WM-Finales in beiden Ländern einen deutlich gesunkenen Stromverbrauch verzeichnet. Das Höchstspannungsnetz von Tennet habe in den Niederlanden fast 1000 Megawatt weniger Strom transportieren müssen als üblich, wie der Betreiber mitteilte. Im deutschen Netz seien es sogar 1400 MW weniger gewesen als sonst.
Damit wurde Tennet zufolge dreimal so viel Strom eingespart, wie sonst eine Stadt der Größe Amsterdams verbraucht. Der niedrigere Verbrauch galt allerdings nicht für die Halbzeitpause: In dieser Viertelstunde sei es nötig gewesen, die Kapazitäten wieder zu erhöhen. Das sei in ganz Europa zu beobachten gewesen.
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