Gespräche über Stabilisierungsmodell für VEAG ausgesetzt

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Gestern trafen sich Bundeswirtschaftsminister Werner Müller (parteilos), der Vorstandsvorsitzende der VEBA, Ulrich Hartmann, VIAG-Chef Wilhelm Simson und RWE-Chef Dietmar Kuhnt erneut zu einem Gespräch um die Zukunft des ostdeutschen Energieversorgers VEAG. Mit dabei war auch IGBCE-Vorstandsmitglied Klaus Südhofer. Die Unternehmen teilten mit, dass die Kartellbehörden in Bonn und Brüssel beabsichtigen, in den laufenden Fusionskontrollverfahren die Abgabe ihrer VEAG-Anteile zu verlangen. Daher sei eine weitere Konkretisierung des Stabilisierungsmodells derzeit nicht angebracht.


Die drei Anteilseigner haben zugesagt, zu ihren Verpflichtungen zu stehen, solange sie an der VEAG beteiligt sind. Die Gesprächspartner sind sich einig, dass im Interesse der VEAG lange Übergangsfristen gewährt werden müssen, falls die Kartellbehörden die Abgabe der jeweiligen VEAG-Anteile zur Auflage der beantragten Fusionen machen.


Die Gespräche über das Stabilisierungsmodell sollen fortgesetzt werden, wenn die Kartellbehörden über die Fusionen entschieden haben.