Geschichte in gelb: So sparte Kommissar Martens 274 Mark

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com
Morgen vor einem Jahr fiel der Startschuss für den fulminanten Marktauftritt des gelben Stroms. Seit 1. November 1999 gibt es Yello Strom und seitdem ist einiges anders auf dem deutschen Strommarkt. Exemplarisch für die Veränderungen steht Familie Martens, deren Geschichte nachfolgend erzählt wird.


Kommissar Jörg Martens (44) aus Brühl ist einer der Yello Kunden der ersten Stunde. Heute hat er noch mal nachgerechnet: "Wir haben in dem einen Jahr 4700 Kilowattstunden verbraucht und dabei 274 Mark an Stromkosten gespart - mehr als ich erwartet hatte. Davon konnten wir unserer Jüngsten ein schönes 5-Gang-Fahrrad kaufen. Da kann man mal sehen und auch mal richtig anfassen, was unterm Strich wirklich übrig bleibt." Der Beamte lebt mit seiner Frau Gaby (38) und den vier Kindern Vanessa (8), Patrick (12), Marco (14) und Thomas (17) im eigenen, roten Backsteinhäuschen. Vorm Wohnzimmer wird gerade umgebaut: Dort, wo heute noch die Terrasse ist, kommt ein Wintergarten hin: "Da ist man froh über jede Mark, die bei den laufenden Kosten gespart werden kann." Martens zählt auf, wofür er das gesparte Geld noch hätte ausgeben können: "Für die Jahresbeiträge der beiden Fußballvereine meiner Jungs: 170 Mark. Tanzschuhe und Kostüme für Vanessas geliebten Karnevalsverein kosten knapp 300 Mark. Oder die 289 Mark für Marcos Mountain-Bike. Jeweils eins davon hätten wir ebenso mit dem Gesparten bezahlen können, das durch den Wechsel zum neuen Stromanbieter da war." Dabei hatte Gaby Martens damals schon ein wenig Bammel vor dem Wechsel: "Ich wusste ja nicht, ob dann auch wirklich der Strom weiter fließen würde."


Die Bilanz der Familie ist demnach durchweg positiv: "Wir sind froh, dass wir zu Yello gewechselt haben. Alle Geräte im Haus laufen genauso wie früher - und der Zähler ist auch drin geblieben. Da kontrollieren wir jeden Monat, was wir verbrauchen und was wir sparen. Außer dem Preis hat sich wirklich nichts geändert."