Klimaziele erreichen

Gescheiterte Biosprit-Pläne: Gabriel setzt auf Windenergie

Da die Einführung der Biosprit-Beimischung in Kraftstoffen gescheitert ist, setzt Umweltminister Gabriel jetzt auf Wind. Er will mehr Anreize für den Bau neuer Windkraftanlagen schaffen, um die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen, berichtet die Financial Times Deutschland.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Die Erhöhung des Biosprit-Anteils wurde gestoppt, da viele Motoren den neuen Kraftstoff nicht vertragen hätten, jedoch sollten damit vier bis fünf Millionen Tonnen CO2 eingespart werden, so die FTD. Da diese nun an anderer Stelle eingespart werden müssen, müssen Gabriel zufolge bis 2020 statt nur 27,5 Prozent nun 30 Prozent des Stroms regenerativ erzeugt werden.

So sollen dem Bericht der FTD zufolge künftig 9,1 Cent für jede Kilowattstunde Windstrom gezahlt werden, derzeit liegt der Satz bei 8,03 Cent und soll eigentlich auf 7,9 Cent gesenkt werden. Der Umweltminister will mit der Erhöhung der Vergütung Anreize zum Repowering und zum Anlagen-Neubau schaffen.

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