Reststrommengen

Gericht verhandelt über Laufzeitverlängerung von Biblis A

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel verhandelt heute Vormittag über eine Laufzeitverlängerung für das Atomkraftwerk Biblis A. Dabei geht es um die Frage, ob eine Reststrommengenübertragung des stillgelegten Kernkraftwerks Mülheim-Kärlich auf Biblis zusässig ist.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Kassel (ddp-hes/sm) - RWE will auf den südhessischen Meiler Reststrommengen von Mülheim-Kärlich übertragen. Dies lehnt das Bundesumweltministerium jedoch ab. RWE hat deswegen Klage eingereicht.

Durch die Strommengenübertragung soll der bereits über 30 Jahre alte Reaktor Biblis A bis 2012/2013 Strom produzieren. Ohne die Übertragung wäre für die Anlage nach RWE-Berechnungen im Herbst 2009 Schluss. Das Bundesumweltministerium ist gegen die Strommengenübertragung, weil sie dem Atomgesetz und dem Atomkonsens aus dem Jahr 2000 widerspreche.