Rahmenvertrag unterzeichnet

Geosol baut weitere Solarstromkraftwerke in Spanien

Geosol und Endesa Ingeniería haben diese Woche den Grundstein für den Bau von Solarstromkraftwerken in Spanien gelegt. Zielsetzung sei die langfristige Zusammenarbeit auf dem Photovoltaiksektor - Geosol als Projektentwickler und Endesa Ingeniería als Bauträger der Anlagen.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin/Sevilla (red) - Die zur internationalen Unternehmensgruppe Geosol gehörende Geosol Ibérica Holding mit Sitz in Berlin und die spanische Endesa Ingeniería haben eine Rahmenvereinbarung über die gemeinsame Errichtung von Solarstromkraftwerken mit einem Auftragsvolumen von mehr als 100 Millionen Euro unterzeichnet. Darüber hinaus vereinbarten beide Unternehmen den Abschluss von zwei Generalübernehmerverträgen über den Bau von zwei Solarstromkraftwerken mit einer Gesamtleistung von 3,78 Megawatt Spitzenleistung. Beide von Endesa Ingeniería zu errichtenden Kraftwerke werden noch vor Jahresende in der Provinz Malaga, Andalusien, ans Netz gehen.

Der Süden Spaniens biete mit einer Sonneneinstrahlung von bis zu 1.800 Kilowatt-stunden je Quadratmeter ideale Voraussetzungen für den Einsatz von Photovoltaik. Daher konzentriert Geosol ihre geplanten Anlagen in den Autonomen Regionen Andalusien und Extremadura sowie auf den Kanarische Inseln.

Mit der geschlossenen Kooperationsvereinbarung mit Endesa Ingeniería knüpfe Geosol an bisherige Projektentwicklungen in Deutschland und Spanien an. In Deutschland errichtete das Unternehmen im Jahr 2004 das eigenen Angaben zufolge damals weltgrößte Solarstromkraftwerk "Leipziger Land" mit einer Leistung von 5 Megawatt. In Andalusien, Spanien, sind bereits mehrere Anlagen der Megawattklasse in Betrieb, zahlreiche weitere Anlagen befänden sich im Bau.