Energiedialog

Georgi sieht gute Chancen für Kraftwerks-Investitionen im Saarland

Der saarländische Wirtschaftsminister Hanspeter Georgi hat die Ausgangslage seines Landes bei der notwendigen Erneuerung des deutschen Kraftwerksparks als "bestens" bezeichnet. Grund: Die strategisch wichtige Lage im europäischen Stromnetzverbund und die Stromnetzkonfiguration im Saarland.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Saarbrücken (red) - "Die saarländische Landesregierung wirbt aktiv bei der Energiewirtschaft für den Standort. Wir stehen in ständigen Gesprächen", erklärte der saarländische Wirtschaftsminister Dr. Hanspeter Georgi in einer Nachbetrachtung zum Energiedialog im Saarland.

Die Ausgangslage des Saarlandes bei der notwendigen Erneuerung des deutschen Kraftwerksparks sei "bestens", führte Georgi aus. Das Saarland habe eine strategisch wichtige Lage im europäischen Stromnetzverbund und auch die Stromnetzkonfiguration spreche für das Saarland als Standort.

Zudem verfüge das Saarland über genehmigungsfähige Standorte, die teilweise auch am Wasser liegen. "Diese Standortvorteile werden wir konsequent nutzen", kündigte Georgi an.

Kritisch äußerte sich der Minister zu den allgemeinen Rahmenbedingungen in Deutschland. Die Energiewirtschaft benötige Planungssicherheit, die Politik der Regierung sei hingegen sei wenig vertrauensfördernd. Gerade langfristige Investitionen wie beim Kraftwerksbau seien aber auf Vertrauen und verlässliche Aussagen angewiesen. Georgi warnte daher vor deutschen Spezialpolitiken, die den Wirtschaftsstandort Deutschland schwächen.