Große Herausforderungen

GEODE gründet deutsche Sektion

Die GEODE, ein europäischer Verband, der sich für die Interessen unabhängiger Verteilerunternehmen im Rahmen der europäischen Energiemarktliberalisierung einsetzt, hat auf seiner Jahrestagung in Brüssel eine deutsche Sektion gegründet. Jetzt soll es bald eine Geschäftsstelle in Berlin geben.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Brüssel (red) - Der europäische Verband der unabhängigen Strom- und Gasverteilerunternehmen hat einige deutscher Energieversorger aufgenommen und gleichzeitig eine deutsche Sektion gegründet.

Aufgenommen wurden: EnPS Energie Pfalz-Saar (mit 21 Unternehmen), GVH Gasversorgung Haar, nordverbund3 (Stadtwerke Elmshorn, Stadtwerke Wedel, Schleswiger Stadtwerke), SHL Stadtwerkeverbund Hellweg-Lippe Netz (Stadtwerke Hamm, GSW Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen, Stadtwerke Soest, Stadtwerke Fröndenberg), Stadtwerke Bietigheim-Bissingen, Stadtwerke Emsdetten, Stadtwerke EVB Huntetal und Technische Werke Naumburg.

"Die Stadtwerke stehen in Deutschland vor dramatischen Herausforderungen. Das starke Engagement der GEODE war im Gasnetzzugang notwendig und erfolgreich. Wir haben uns insbesondere durch diese Aktivität als Verband in Deutschland bekannt gemacht", kommentierte Dr. Gerhard Weissmüller, Mitglied des Vorstands bei den Technischen Werken Ludwigshafen und Sprecher der neuen deutschen GEODE-Sektion. Seine Stellvertreter sind Kurt Kuhn (Stadtwerke Lübeck) und Sven Becker (Trianel). Christian Held wurde als stellvertretender Präsident der GEODE wiedergewählt, ebenso Hermann Schmeink als Vorstandsmitglied des europäischen Vorstandes. Neu in diesem Gremium ist aus Deutschland weiterhin Dr. Götz Brühl, Geschäftsführer der Stadtwerke Rosenheim.

In den kommenden Wochen soll eine GEODE-Geschäftsstelle in Berlin etabliert werden.