Solarbundesliga 2001 ist entschieden

Geesow gewinnt vor Dimbach und Radekow

In der Solarbundesliga treten deutsche Kommunen zum Wettlauf um die meisten Solaranlagen an. In diesem Jahr hat das brandenburger Örtchen Geesow gewonnen. Die Preise werden am 7. Juli in Freiburg verliehen.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com
Deutscher Solar-Meister des Jahres 2001 wird das Örtchen Geesow in Brandenburg mit 478 Punkten. Auf die 212 Einwohner der selbständigen Gemeinde entfallen pro Kopf 0,071 Quadratmeter solarthermischer Kollektorfläche und eine Solarstrom-Leistung von 1,4 Kilowatt. Damit könnten die Einwohner ihren Strombedarf übers Jahr gerechnet vollständig von der Sonne decken lassen. Der zweite Sieger ist das bayerische Dorf Dimbach mit 268 Punkten. Der dritte Platz geht wieder nach Bandenburg: Radekow ist eine Nachbargemeinde von Geesow. Die Ränge vier und fünf belegen Furth bei Landshut und das zu Riedenburg gehörende Dorf Prunn. Die offizielle Preisverleihung findet im Rahmen der "Intersolar" am 7. Juli in Freiburg statt.

An der Solar-Bundesliga können sich alle Städte und Gemeinden in Deutschland beteiligen. Entscheidende Faktoren sind die installierte Leistung in Watt pro Einwohner im Bereich Photovoltaik sowie die Fläche installierter Solarkollektorsysteme pro Einwohner. Bewertet werden alle privaten, betrieblichen und kommunalen Solaranlagen. "Damit soll für die Städte und Gemeinden ein Anreiz geschaffen werden, ihr Engagement im Bereich regenerative Energien deutlich auszubauen", erklärt Jörg Dürr-Pucher, DUH-Bundesgeschäftsführer, den Sinn der Kooperation.

Die nächste Saison startet am 8. Juli. Weitere Informationen unter www.solarbundesliga.de.