Andere Interessen

Gazprom: Zur Zeit keine Gespräche mit RWE-Anteilseignern

Gazprom wies Spekulationen zurück, wonach der Konzern bereits mit RWE-Aktionären über einen Einstieg bei dem Essener Versorger spreche. Allerdings gebe es Gespräche mit E.ON und BASF sowie dem italienischen Versorger ENI und der britischen BP über einen Anteilstausch.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Moskau/Düsseldorf (red) - Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Alexander Medwedew sagte am Dienstag in Moskau, Gazprom habe keinerlei Gespräche mit den Anteilseignern von RWE geführt. Diese gebe es jedoch mit den beiden deutschen DAX-Unternehmen.

"Es gibt aber nur eine begrenzte Anzahl von Investoren, die ein strategischer Partner werden könnten, zum Beispiel BASF", zitiert das Düsseldorfer "Handelsblatt" Medwedew. E.ON und BASF sind unter anderem Gazprom-Partner bei der Erschließung des sibirischen Gasfeldes Juschno Russkoje. Bei diesen Partnerschaften hatten die deutschen Konzerne mit dem russischen Energieriesen Beteiligungen an eigenen Projekten vereinbart.

In den vergangenen Tagen war wiederholt über einen möglichen Einstieg des russischen Konzerns bei RWE spekuliert worden.

Weiterführende Links