Zeitungsbericht

Gasprom nennt Berliner Gasag "attraktiv"

In einem Interview mit dem "Tagesspiegel" äußerte Gasprom-Deutschland-Chef Hans-Joachim Gornig Interesse daran, langfristig Berliner Kunden auch direkt mit Gas zu versorgen. Dazu könnte ein Einstieg bei der Berliner Gasag in Erwägung gezogen werden. Konkrete Pläne gebe es aber noch nicht.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Der russische Energiekonzern Gasprom hat Interesse an der Berliner Gasag angedeutet. "In den letzten Jahren ist die Gasag wesentlich attraktiver geworden als zuvor", sagte der Deutschland-Chef von Gasprom, Hans-Joachim Gornig, dem "Tagesspiegel" (Mittwochausgabe).

Insofern sei sie "für Dritte interessant". Gasprom könne sich außerdem vorstellen, Berliner Kunden langfristig auch direkt mit Gas zu versorgen. "Gegenwärtig ist das für uns aber kein Thema", betonte Gornig.

Der halbstaatliche russische Konzern ist derzeit auf der Suche nach Beteiligungen in Deutschland, um näher an das profitable Endkundengeschäft heranzukommen. Gornig ist Geschäftsführer der Gasprom-Tochter ZGG mit Sitz in Berlin.

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