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Gasnetzentgelte: Drastische Kostenkürzungen bei Stadtwerken

Die Bundesnetzagentur hat die Gasnetzentgelte der Stadtwerke Hannover AG, der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH und der Düsseldorfer Stadtwerke AG genehmigt. Dabei verfügte die Behörde drastische Kürzungen von bis zu rund 21 Prozent.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Bonn (red) - Bei den Stadtwerken Hannover betrug die Kürzung 12,5 Prozent und bei den Düsseldorfer Stadtwerken 15,9 Prozent. Nach Ansicht der Regulierungsbehörde waren bei der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung 20,9 Prozent der kosten nicht anerkennungsfähig. Die gekürzten Gasnetzentgelte sind von den drei Unternehmen nach Mitteilung der Agentur sofort anzuwenden.

Diese Absenkungen ergeben sich den Angaben zufolge aus der Überprüfung der aufwandsgleichen Kosten sowie der kalkulatorischen Ansätze des Sachanlagevermögens, des Umlaufvermögens und der Kapitalkosten der Unternehmen. Die Kostenkürzungen führten in aller Regel zu einer Absenkung der Netzentgelte, die aber in den einzelnen Nutzerbereichen und je nach Nachfragestruktur der Kunden unterschiedlich hoch ausfallen.

Zu den Auswirkungen einer Netzentgeltsenkung auf die aktuellen Gaspreise können keine allgemein gültigen Aussagen getroffen werden, da die Netzkosten nur einen Teil der gesamten Gasbeschaffungskosten darstellten, so die Behörde.

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