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Gasanbieterwechsel: Berliner Verbraucherschützer raten zum Abwarten

Klickgas und Nuon bieten in der Hauptstadt momentan eine Alternative zum Angebot des regionalen Gasversorgers Gasag - aber die Berliner Verbraucherschützer raten dennoch zum Abwarten. Denn das Landgericht Berlin erklärte die letzte Gasag-Preiserhöhung für ungültig, weshalb die Tarife dem Vergleich standhalten.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Berlin (red) - Die Berliner Verbraucherzentrale rät Gaskunden, beim Wechsel des Gasanbieters noch abzuwarten. Berechnungen der Verbraucherschützer hätten ergeben, dass die Angebote von Nuon und Klickgas bei einem Jahresverbrauch von 10 000 Kilowattstunden teurer sind als der GASAG-Aktiv-Tarif, hieß es aus der Hauptstadt.

Insbesondere weist die Verbraucherzentrale darauf hin, dass sich Gasag-Kunden auf den Rechtsstandpunkt des Landgerichts Berlin und der Verbraucherzentrale berufen und von der GASAG eine Neuberechnung der Gastarife fordern können, obwohl das Urteil des Berliner Landgerichts vom Juni noch nicht rechtskräftig ist. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, die kostenlos erhältlichen Musterbriefe zur Aktion "Stopp den Gaspreis" weiter zu verwenden.

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