Weihnachten

Gänsebraten treibt den Stromverbrauch in die Höhe

Die so genannte Gänsebraten-Spitze ist ein wiederkehrendes Phänomen zu Weihnachten. Natürlich sind es nicht allein Gänse, die den Stromzähler rotieren lassen, doch bei den Vorbereitungen für das Weihnachtsessen wird jedes Jahr deutlich mehr Strom verbraucht als an einem durchschnittlichen Tag.

Gänsebraten Weihnachten© foodinaire / Fotolia.com

Berlin (red) - Es ist nicht immer der Gänsebraten, aber zu Weihnachten wird doch eher mal ein festliches Essen aufgetischt, das zuvor eine Weile im Ofen schmoren musste. Entsprechend entwickelt sich auch der Stromverbrauch an den Festtagen, es ist eine ganz deutliche Spitze wahrzunehmen.

Gänsebraten-Spitze am 25. Dezember

Besonders am ersten Weihnachtsfeiertag rotiert der Stromzähler. Im Durchschnitt steigt der Stromverbrauch eines Haushalts an diesem Tag um ein Drittel - nämlich von neun auf zwölf Kilowattstunden (kWh), so die Angaben des BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft). Rechnet man dies auf das gesamte Bundesgebiet hoch, so ergeben sich rund 480 Millionen kWh Verbrauch. Am 26. Dezember normalisiert sich dieser Wert wieder und sinkt auf die durchschnittlichen 360 Millionen kWh ab, die an einem gewöhnlichen Tag im Winter anfallen.

Wie man an Weihnachten Strom sparen kann

Wer nicht vom Festessen auf Kartoffelsalat und Würstchen umsteigen will, hat natürlich dennoch Möglichkeiten, den Energieverbrauch an den Feiertagen etwas einzuschränken. Beispielsweise kann man bei der Weihnachtsbeleuchtung auf LED-Lichterketten umsteigen und diese nicht die ganze Zeit über brennen lassen, sondern erst abends anschalten.