Gänsebraten-Spitze

Gänsebraten an Weihnachten: Stromverbrauch steigt enorm

Der Stromverbrauch in Deutschland steigt am ersten Weihnachtsfeiertag sprunghaft an, Grund dafür ist die sogenannte "Gänsebraten-Spitze". Denn wenn an Weihnachten der Gänsebraten in den Ofen geschoben wird, steigt der Stromverbrauch aller deutschen Haushalte um rund ein Drittel an.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Der Gänsebraten an Weihnachten ist in vielen Familien nicht wegzudenken, so schmort am ersten Weihnachtsfeiertag die Gans - oder alternativ die Ente oder der Braten - für mehrere Stunden im Ofen. Das macht sich auch auf dem Stromzähler bemerkbar: Der Gänsebraten an Weihnachten lässt den Stromverbrauch eines Haushaltes im Durchschnitt von rund neun auf zwölf Kilowattstunden steigen.

Gänsebraten an Weihnachten sorgt für hohen Stromverbrauch

Hochgerechnet auf alle 40 Millionen Haushalte in Deutschland bedeutet das nach BDEW-Angaben einen Anstieg von etwa 120 Millionen Kilowattstunden. So verbrauchen alle deutschen Haushalte am ersten Weihnachtsfeiertag rund 480 Millionen Kilowattstunden Strom, an einem normalen Wintertag sind es nur etwa 360 Millionen Kilowattstunden, schätzt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Am zweiten Weihnachtstag normalisiere sich der Bedarf wieder.

Trotz Gänsebraten: Energie sparen an Weihnachten

Trotz dem Stromfresser Gänsebraten kann auch zu Weihnachten leicht Energie gespart werden, nämlich bei der Weihnachtsbeleuchtung. Während ein herkömmlicher Lichtschlauch mit einer Länge von zehn Metern in der Zeit vom 1. Advent bis zum Dreikönigstag am 6. Januar im Dauerbetrieb rund 130 kWh benötigt, verbraucht eine LED-Lichterkette mit 35 LED-Lämpchen mit nur etwa 30 kWh.