Strom-News
StudieLaut einer neuen Studie ließen sich alleine durch Energieeffizienz 260.000 neue Arbeitsplätze bis zum Jahr 2020 schaffen, 77 Millionen Tonnen des klimaschädlichen CO2 vermeiden und 19 Milliarden Euro Energiekosten sparen.
Berlin (red) - Die genannten Zahlen gehen aus einer neuen Studie hervor, die das Bundesumweltministerium (BMU) am Donnerstag veröffentlicht hat. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: "Es lohnt sich, viel stärker auf Energieeffizienz zu setzen. Investitionen haben hier eine besonders große Wirkung. Eine bessere Energieeffizienz schafft neue Arbeitsplätze im Bereich der grünen Technologien. Sie senkt den Ausstoß von Treibhausgasen. Und sie entlastet Privathaushalte, Kommunen und Unternehmen von hohen Energiekosten."
(Foto / Abb.: Bundestag / Elke Schwalbach)Die Studie, die von den Instituten ifeu, ISI, gws und Prognos erarbeitet wurde, analysiert die Wirkung von 33 zusätzlichen Maßnahmen zur Energieeffizienz in der Wirtschaft, in Privathaushalten und im Verkehr. Die Effizienz steige durch Investitionen in neue Techniken wie Benzin sparende Autos, Wärmedämmung von Gebäuden oder Strom sparende Geräte. Der Strombedarf lasse sich durch die betrachteten Maßnahmen bis 2020 um 14 Prozent senken, was rechnerisch zehn große Kraftwerke überflüssig macht. Berücksichtigt wurden nur bereits verfügbare und wirtschaftliche Techniken.
Wer die Energieeffizienz steigern will, braucht klare rechtliche Standards, aber auch eine gezielte Förderung. Dieses Ziel verfolgt das BMU mit der Klimaschutzinitiative unter dem Motto "Klimaschutz zahlt sich aus". Gefördert werden etwa effiziente Straßenbeleuchtung in Städten und Gemeinden, dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung oder moderne Kältetechniken für den Mittelstand. Finanziert wird die Klimaschutzinitiative aus den Erlösen des Emissionshandels.
Weitere Informationen zur Studie "Klimaschutz, Energieeffizienz und Beschäftigung. Potenziale und volkswirtschaftliche Effekte einer ambitionierten Energieeffizienzstrategie für Deutschland“ sowie zur Klimaschutzinitiative findet man unter bmu-klimaschutzinitiative.de.
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Die Region Unterweser will Deutschlands erste länderübergreifende Klimaschutz-Region werden. Dafür wollen die Mitglieder des Regionalforums Bremerhaven im Bremerhavener Klimahaus eine Resolution unterzeichnen und einen Masterplan verabschieden.
Die Anreize der finanzielle Förderungen für energieeffizente Gebäudesanierungen von Staat und der KfW Bankengruppe verfehlten ihre Wirkung nicht. Bereits eine Millionen Anträge für Zuschüsse zur Modernisierung und verbesserter Energieeffizienz von Gebäuden wurden genehmigt.
Kühlschränke und Fernseher sollen künftig deutlich weniger Strom schlucken. Zusammen mit neuen Vorgaben auch für Industriemotoren und Umwälzpumpen könnten in der EU von 2020 an jährlich 190 Terawattstunden Strom gespart werden, erklärte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel.
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Jeder kann Vattenfall verlassen, wenn er mit der Unternehmenspolitik nicht einverstanden ist", sagte Gabriel dem "Hamburger Abendblatt".
Der Klimaschutz kommt zumindest in Absichtserklärungen weltweit voran. Auf dem G8-Gipfel in L'Aquila haben sich die G8-Staaten zu ihrer Vorreiterrolle im Kampf gegen die Erderwärmung bekannt. Wichtige Schwellenländer wie Indien und China akzeptierten zudem erstmals, dass auch sie den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren müssen.Strompreise vergleichen
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