Fusion von Viag und Veba steht

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Die Fusion der beiden Großkonzerne Veba und Viag, die in den vergangenen Tagen und Wochen für Aufregung gesorgt hat, ist offenbar perfekt. Spitzenvertreter beider Konzerne hätten sich in Eckpunkten geeinigt, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer heutigen Ausgabe. Informationen der SZ zufolge sollen beide Unternehmen in einer neuen Gesellschaft als Holding zusammengeführt werden.


Sitz des neuen Unternehmens soll die bisherige Veba-Zentrale in Düsseldorf werden. Am Viag-Sitz in München soll eine gemeinsame Tochterfirma in Sachen Energie entstehen - und also werden PreussenElektra (Veba) und Bayernwerk (Viag) vereint. Damit wäre die RWE Energie AG (Essen) nicht mehr größter deutscher Stromversorger, da die Veba- und die Viag-Tochter zusammen 180 Milliarden Kilowattstunden "auf die Waage" bringen. Experten gehen davon aus, dass dieser Zusammenschluss eine große kartellrechtliche Hürde darstellt.


Bei einem Zusammenschluss beider Konzerne entstünde ein Industrieriese mit einem Gesamtumsatz von 125 Milliarden Mark - das wäre die Nummer drei in Deutschland, hinter Daimler-Chrysler und Volkswagen.