In trockenen Tüchern

Fusion im Energiebereich: Aufsichtsräte in Köln und Bonn haben zugestimmt

Zumindest dem Zusammenschluss der Bereiche Energie und Wasser haben die Aufsichtsräte der GEW RheinEnergie AG und der Stadtwerke Bonn GmbH jetzt zugestimmt. Gleichzeitig wurde RheinEnergie-Chef Helmut Haumann zum stellvertretenden Vorsitzenden der EnW gewählt. Im Verkehrssektor steht eine Einigung noch aus.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Nach einem positiven Votum des Aufsichtsrates der GEW RheinEnergie AG gestern hat heute auch der Aufsichtsrat der Stadtwerke Bonn GmbH (SWB) für den Bereich Energie und Wasser den Fusionsplänen im Energiesektor zugestimmt. Damit ist der Weg frei für den Zusammenschluss der SWB-Tochter SWB Energie und Wasser (EnW) mit der GEW RheinEnergie AG in Köln. Durch diesen Aufsichtsratsbeschluss können jetzt die Ratsentscheidungen in Bonn und Köln vorbereitet werden, die im März fallen sollen.

Gleichzeitig wählte der EnW-Aufsichtsrat in seiner heutigen Sitzung Helmut Haumann, Vorstandsvorsitzender der GEW RheinEnergie AG, zum stellvertretenden Vorsitzenden. "Diese Beschlüsse der beiden Aufsichtsräte zeigen, dass die Fusion im Energie- und Wasserbereich jetzt beschlossene Sache ist", kommentierte Helmut Haumann.

Im Bereich "Öffentlicher Nahverkehr" ist eine solche Einigung jedoch noch nicht erzielt worden. Hier wollen die Aufsichtsräte der beteiligten Unternehmen Anfang März erneut beraten.