Millioneneinsparungen

Fusion bei Enso kostet über 100 Stellen

Das Dresdner Unternehmen Enso Energie Sachsen Ost AG will seine beiden Unternehmen für Gas und Strom zum Juni zusammenlegen. Enso wolle mit der Fusion jährlich rund 8,5 Millionen Euro sparen, wie Vorstandschef Siegmund Meßmer der "Sächsischen Zeitung" sagte.

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Dresden (ddp-lsc/sm) - Damit würden in den kommenden Jahren mehr als 100 Arbeitsplätze in Sachsen wegfallen, jedoch ohne Entlassungen, so Meßmer weiter.

Der Zusammenschluss wurde seit Jahren vorbereitet. Vor einem Jahr habe der E.ON-Konzern seine Anteile verkauft, nun hätten sich die Mitbesitzer Energie Baden-Württemberg (EnBW) und Vattenfall auf die Fusion geeinigt. EnBW besitze den größten Teil, daneben seien rund 200 Gemeinden an der Enso beteiligt.