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Zweithöchster WertLaut einer neuen Studie soll durch den atomaren Super-Gau in Fukushima deutlich mehr radioaktives Cäsium in die Atmosphäre gelangt sein als bislang zugegeben bzw. von der japanischen Regierung berechnet wurde. Deutlich mehr heißt: Bislang wäre nur ein einziges Mal noch mehr Cäsium 137 in die Luft gelangt - und zwar in Tschernobyl.
Linden/Hamburg/Skjetten (red) - Ein Team von norwegischen Institut für Luftforschung hat eine Studie veröffentlicht, wonach in Fukushima das Zweifache der bislang offiziell geschätzten Menge des radioaktiven und besonders gefährlichen Cäsium 137 in die Atmosphäre entwichen sein soll. Darüber berichtet am Freitag unter anderem Spiegel Online. Die Studie ist bislang zwar in der Online-Ausgabe des Fachmagazins Atmospheric Chemistry and Physics veröffentlicht, aber noch nicht von der Fachwelt begutachtet worden.
Sollten sich die Ergebnisse des Teams bestätigen, wäre das die zweitgrößte Menge an Cäsium 137, die jemals freigesetzt wurde. Sie entspräche rund 40 Prozent der in Tschernobyl in die Atmosphäre entwichenen Menge. Dem Bericht zufolge gibt es noch keine offizielle Stellungnahme zu den Forschungsergebnissen, auch von der japanischen Atomaufsicht nicht. Verwundern können die neuen Werte, sollten sie valide sein, indes nicht: Inzwischen weiß die Weltöffentlichkeit, dass die japanische Regierung nach der Havarie in Fukushima Vorhersagen über die Verbreitung der radioaktiven Wolke ignoriert und damit die Bevölkerung womöglich einem hohen Risiko ausgesetzt hat.
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Tepco, der japanische Energiekonzern, hat nun das stark beschädigte Atomkraftwerk Fukushima mit einer Polyester-Plane einhüllen lassen. Diese soll verhindern, dass die gefährlichen radioaktiven Strahlen weiter austreten. Der Abschluss der Installation ist für Ende Oktober geplant.
Erstmals seit der Katastrophe in Fukushima ist die Temperatur im Reaktor 2 unter hundert Grad Celsius gefallen. Die Temperatur sei am Boden des Reaktordruckbehälters am späten Nachmittag auf 99,4 Grad gesunken, teilte die Betreiberfirma Tepco mit. Für eine Kaltabschaltung müssen die Temperaturen dauerhaft niedrig gehalten werden.
Nach Berechnungen von Atomkraftgegnern sind die Strahlengrenzwerte am Atommüllzwischenlager in Gorleben bereits seit 2003 überschritten. Demnach rechne der Betreiber, die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS), seit Jahren mit einem falschen Wert für die natürliche Strahlung.
Nach dem Schweizer Nationalrat hat auch der Ständerat, also die Kantone, für den schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie gestimmt. Allerdings gab es ein paar Änderungen. So soll durchaus weiter atomare Forschung betrieben werden. In der Schweiz stößt die Atomkraft seit Fukushima auf Widerstand.
Die Strahlenwerte am Atommüllzwischenlager in Gorleben liegen nach jüngsten Messungen nicht in einem kritischen Bereich. Experten der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig ermittelten jetzt einen Gesamtstrahlungswert von
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