Wasseraustritt

Fukushima-Leck: Japan hebt Gefahrenstufe an

Japan hat nach einem radioaktivem Leck in der Atomruine Fukushima die Gefahrenstufe deutlich angehoben. Inzwischen gilt das Leck als "ernster Zwischenfall". Nach Angaben des Betreibers Tepco sind rund 300 Tonnen verstrahlten Kühlwassers aus einem Auffangtank ausgelaufen.

Japan© Kristina Afanasyeva / Fotolia.com

Tokio (dpa/red) - Wie japanische Nachrichtenagenturen am Mittwoch meldeten, stufte die Atomaufsicht das Leck auf Stufe 3 der internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse (Ines) ein. Dies bedeutet, dass das Leck ein "ernster Zwischenfall" ist. Bislang war das Leck mit der Stufe 1 ("Anomalität") bewertet worden.

Reaktoren bedürfen der permanenten Kühlung

Der Betreiber Tepco hatte erklärt, dass rund 300 Tonnen verstrahlten Kühlwassers aus einem Auffangtank ausgelaufen waren. Infolge des Erdbebens und Tsunamis vom 11. März 2011 war das AKW verwüstet worden. Dabei kam es zu Kernschmelzen. Seither wird unentwegt Wasser zur Kühlung in die Reaktoren gepumpt.

Quelle: DPA