Wieder Nachbeben

Fukushima: Evakuierungszone soll ausgeweitet werden

Die Evakuierungzone rund um das havarierte Atomkraftwerk in Fukushima wird nun doch ausgeweitet. Rund um den Reaktor sollen innerhalb eines Monats weitere Bewohner in Sicherheit gebracht werden, was Atomexperten schon länger forderten. Indessen gab es am Montag wieder ein starkes Nachbeben.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Fukushima (red) - Zuvor wurde beschlossen, die Evakuierungszone von vormals 20 Kilometern rund um das Kraftwerk aufgrund gehäufter Radioaktivität weiter auszudehnen. Dann kam es ausgerechnet in der Region Fukushima am Montag Nachmittag (Ortszeit) wieder zu einem starken Nachbeben der Stärke 7,1. Auch eine erneute Tsunami-Warnung wurde ausgegeben, mittlerweile aber wieder aufgehoben. Auch in Tokio soll das Beben deutlich zu spüren gewesen sein.

Stromversorgung kurzzeitig unterbrochen

Presseberichten zufolge hatte das Beben die Stromversorgung des Atomkraftwerks in Fukushima zwischenzeitlich unterbrochen. Wie der Betreiber Tepco mitteilte, fiel der Strom für die Kühlung in mehreren Reaktoren aus. Inzwischen sei die Versorgung aber wieder hergestellt, nach etwa 50 Minuten konnten die Kühlpumpen wieder in Betrieb genommen werden.