Seit September

Für Pelletheizungen gelten neue Förderregeln

Für die Förderung von Holzpelletheizungen gelten neue Regeln: Hausbesitzer, die für ihre neue Heizung eine Förderung beantragen wollen, müssen gleichzeitig eine Umwälzpumpe einbauen, teilte der Verbraucherzentrale Bundesverband am Dienstag in Berlin mit. Zudem ist eine weitere Vorschrift neu in Kraft getreten.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Berlin (afp/red) - Außerdem müsse der Besitzer dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, das die Förderung erteilt, einen hydraulischen Abgleich nachweisen. Damit arbeite die Heizungsanlage effizienter. Einbau und Abgleich müssten von einem Fachbetrieb übernommen werden. Die neue Regelung gelte auch für Wärmepumpen und Solarkollektoranlagen. Sie ist seit dem 1. September in Kraft.

Was wird abgeglichen?

Mit einem so genannten hydraulischen Abgleich soll der Energiewert der Pelletheizung verbessert werden. Auch für Bestandsimmobilien und herkömmliche Heizungsarten kann sich das Verfahren lohnen, wenn man einen vertrauenswürdigen Ansprechpartner hat - etwa dann, wenn die Heizkörper nicht mehr richtig warm werden oder seltsame Geräusche machen. Solch ein Abgleich kann ein paar Hundert Euro kosten, ist Experten zufolge sein Geld aber wert - fachmännische Durchführung vorausgesetzt.