Einigung

Führung von Hidrocantábrico eingesetzt

Die Unternehmen EDP, EnBW, Cajastur und Cáser haben sich über die Führung von Hidrocantábrico, einem der vier größten Energieversorger Spaniens, geeinigt.

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Electricidade de Portugal, S.A. (EDP), Energie Baden-Württemberg AG (EnBW), Caja de Ahorros de Asturias (Cajastur) und Caja de Seguras Reunidos und Compañía Seguros y Reaseguras, S.A. (Cáser) haben sich bezüglich der Führung der zu den vier größten Versorgern Spaniens zählenden Hidrocantábrico (Hidrocantábrico) geeinigt. Die getroffene Vereinbarung bedarf noch der Genehmigung der zuständigen Wettbewerbs-Aufsichtsbehörden.

EDP, EnBW und Cajastur Hidrocantábrico werden durch die Holding-Gesellschaft Adygesinval, S.A. (Adygesinval) gemeinsam kontrollieren. Die Vereinbarung erstreckt sich auch auf die Übertragung bestimmter Aktienanteile, so dass Adygesinval 95 Prozent der Hidrocantábrico und EDP, EnBW und Cajastur/Cáser etwa 40 Prozent, 35 Prozent bzw. 25 Prozent an der Adygesinval halten werden. Alle beteiligten Parteien bringen ihre jeweiligen Hidrocantábrico-Anteile zum Kaufpreis von 26,57 Euro pro Hidrocantábrico-Aktie in die Adygesinval ein. Ferroatlántica hat sich entschlossen, aus Hidrocantábrico auszusteigen. Sowohl EDP als auch EnBW werden in die Führung des Unternehmens einbezogen. Die Beteiligung der Cajastur, einer der führenden Sparkassen mit Sitz in Asturias, soll die Unabhängigkeit der Hidrocantábrico und den Fortbestand der Verbindungen mit der Region Asturias sicherstellen. Mit einem Anteil von 25 Prozent wird Cajastur als der wichtigste regionale Aktionär in allen die Zukunft der Hidrocantábrico betreffenden Schlüsselfragen die Entscheidungsgewalt haben.

Dem Vorstand sollen 14 Mitglieder angehören: Fünf werden auf Vorschlag von EDP ernannt, vier auf Vorschlag der EnBW, drei auf Vorschlag von Cajastur/Cásar; hinzu kommen der CEO (Chief Executive Office) und der Vorstandsvorsitzende. Gerhard Goll, Vorstandsvorsitzender der EnBW, erklärte: "Wir haben uns durch unsere Strategie, die darauf abzielt, das europäische Netzwerk so zu verbessern, dass unsere Kunden in allen liberalisierten Märkten in Europa weiter bedient werden können, in einem höchst attraktiven Wachstumsmarkt positioniert. Was die Hidrocantábrico betrifft, stimmen unsere Interessen mit denen der EDP und der Cajastur in weiten Teilen überein, und dies wird das gemeinsame Vehikel sein, das zu einer Liberalisierung des gesamten spanischen Marktes zum Vorteil der Kunden beitragen wird. Unsere Partnerschaft sowohl mit EDP als auch Cajastur wirkt sich auf die Pläne, die wir für die iberische Halbinsel haben, sehr positiv aus."