Eckpunkte

FTD: Clement und Trittin einigen sich bei Ökostrom

Einem Bericht der Financial Times Deutschland (FTD) zufolge haben sich Wirtschaftsminister Wolfgang Clement und Umweltminister Jürgen Trittin im Streit um die Förderung von Ökostrom auf gemeinsame Eckpunkte geeinigt. Dabei scheint sich Trittin mit seiner favorisierten Festpreisvergütung durchgesetzt zu haben.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Während der Wirtschaftsminister nach Informationen der FTD auf den Umstieg auf ein Ausschreibungsmodell verzichtet, lenkte Trittin bei der Degressionsrate ein. Nun soll die Vergütung für neue Windräder schneller als bisher sinken - von derzeit 1,5 Prozent auf jährlich zwei Prozent. Dafür soll es aber keine Sonderabschläge für Anlagen an windschwachen Standorten im Binnenland geben.

Gleichzeitig lehnten Trittin und Clement laut FTD die Forderung der großen Energiekonzerne ab, eine Umlage für die Mehrkosten zur Bereitstellung einer Mindeststrommenge einzuführen. Einig waren sich die Minister wohl auch über die Aufnahme der sogenannten "Großen Wasserkraft" ins Erneuerbare Energiengesetz. Ab welchem Volumen Großbetriebe von der Zahlung der Ökostrom-Umlage ausgenommen werden sollen ist indes noch unklar.

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