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FTD: Allianz will möglicherweiser E.ON-Stromnetz kaufen

Die Allianz ist einem Bericht der Financial Times Deutschland zufolge am Stromnetz von E.ON interessiert. Da die Politik wenig begeistert von ausländischen Investoren ist, stehen die Chancen für einen möglichen Kauf gut, so das Blatt weiter. Der Konzern gab keinen Kommentar dazu ab.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

München (red) - E.ON hatte kürzlich angeboten, sein Stromnetz zu verkaufen, und hofft, damit einer Kartellstrafe der EU zu entgehen. Zwar seien einige auf Infrastrukturinvestitionen spezialisierte ausländische Unternehmen an dem Stromnetz interessiert, die Bundesregierung hat aber kein großes Vertrauen in diese ausländischen Investoren und will deren Einstieg in das deutsche Stromnetz mit einer Novellierung des Außenwirtschaftsgesetzes verhindern. Zwar wäre die Allianz ein willkommener Käufter, so die FTD, hat allerdings kauf Erfahrung mit Infrastrukturgeschäften.

Die Allianz erwarte bei Investitionen in die Netze Renditen von zehn Prozent, E.ON jedoch begründet den Willen zum Netzverkauf mit stark gesunkenen Renditen, die vorgesehene Eigenkapitalrendite von 7,91 Prozent sei in der Praxis "nicht erreichbar", zitiert die FTD.

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