Sachschaden

Frostschutz für Wasserleitungen beugt Schäden vor

Frost ist schlecht für Wasserleitungen: Das Wasser dehnt sich beim Gefrieren aus und kann die Rohre bersten lassen. Wird es wieder wärmer, steht plötzlich das Zimmer unter Wasser - und der Sachschaden ist oft enorm. Um diesem entgegenzuwirken sollte man unbeheizte Räume sorgfältig überprüfen.

Stromnetz© Thomas Aumann / Fotolia.com

Kiel (dapd/red) - Gefährdet von Wasser, was sich beim Gefrieren im Rohr ausdehnen kann, sollen vor allem leerstehende Ferienhäuser, unbeheizte Dachböden und schlecht isolierte Abseiten sein, warnt Rolf Voigtländer, Geschäftsführer des Kieler Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS).

Unbeheizte Räume überprüfen

Die Experten des Instituts empfehlen, sorgfältig zu prüfen, ob unbeheizte Räume durch darunter liegende Geschosse oder benachbarte Zimmer ausreichend mitbeheizt werden. Bei modernen Heizthermen im Dachboden gewährleiste die Eigenwärme oft keinen zuverlässigen Schutz vor Frostschäden mehr. Dann müsse man mit einem Heizkörper für Wärme sorgen. Verlaufen Rohre in Außenwänden, reicht den Schadensforschern zufolge die Frostschutzstellung am Heizkörperthermostat in der Regel nicht aus, um Frostschäden zu verhindern. Außenwasserhähne und deren Zuleitungen müssen abgesperrt und entleert werden. Alternativ kann man eine Rohrbegleitheizung installieren lassen.