Mulmiges Gefühl

Frauen und Akademiker haben Angst vor Elektrosmog

Ein Drittel der Deutschen beunruhigt der Gedanke an die elektromagnetischen Wellen, die zum Beispiel von Handys oder Funkmasten ausgehen. Eine repräsentative Umfrage zeigte, dass vor allem Frauen und Akademiker ein mulmiges Gefühl plagt. Männer sehen das Thema im Schnitt etwas lockerer.

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Nürnberg (red) - In Auftrag gegeben hat die Umfrage das Immobilienportal immowelt.de. 33 Prozent der Deutschen geben zu, dass ihnen das Wissen um die möglichen Auswirkungen zumindest Unbehagen bereitet. Diese Angst kann sogar so groß sein, dass weitgehend auf die entsprechenden Geräte verzichtet wird. Vor allem Frauen zeigen sich skeptisch und fühlen sich zu 36 Prozent beim Gedanken an Elektrosmog unwohl. Männer dagegen sehen das Thema etwas lockerer und verspüren nur zu 26 Prozent Beklommenheit.

Große Unterschiede lassen sich auch beim Bildungsstand ausmachen: Während Befragte ohne abgeschlossene Berufsausbildung die Warnungen vor Elektrosmog zu 24 Prozent für Panikmache halten, zeigen sich unter den Akademikern nur neun Prozent derart entspannt. Ganz im Gegenteil: Deutsche mit Hochschulabschluss sagen zu 36 Prozent, dass ihnen beim Gedanken an Elektrosmog mulmig wird, sie aber ihren Alltag ohne stetig funkende Geräte nur noch schwer bewältigen könnten.

Für die repräsentative Studie "Wohnen und Leben Winter 2011" wurden im Auftrag von immowelt.de 1.014 Personen durch das Marktforschungsinstitut Innofact befragt.