Lichter aus

Frankreich verzichtet nachts auf Schaufensterbeleuchtung

Ab dem 1. Juli werden Frankreichs Einkaufstraßen nachts nicht mehr von beleuchteten Schaufenstern erhellt. Aufgrund der neuen Energieeinsparverordnung werden zwischen ein Uhr nachts und sechs Uhr morgens sämtliche Lichter an Fassaden ausgeschaltet. Der Einzelhandelsverband hofft auf Ausnahmen.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Paris (AFP/red) - Vom 1. Juli an tritt eine Verordnung zum Strom sparen in Kraft, wonach Beleuchtungen von Schaufenstern oder Fassaden von ein Uhr nachts bis sechs Uhr morgens untersagt sind, wie die Zeitung "Le Parisien" am Donnerstag berichtete. Die Maßnahme gehöre zu einem Energiesparpaket, das im Dezember von der damaligen Umweltministerin Nathalie Kosciusko-Morizet angekündigt worden war.

Einzelhandelsverband reagiert eher verhalten

Das nächtliche Beleuchtungsverbot für Geschäfte und Unternehmen soll Strom in einer Menge einsparen, mit der jährlich 260.000 Haushalte versorgt werden können.

Der Vorsitzende des französischen Einzelhandelsverbandes, Claude Boulle, sagte der Zeitung, er hoffe noch auf gewisse Ausnahmen: zu Weihnachten etwa oder in bestimmten Städten des Landes.

Quelle: AFP