Nach Atom-Vorfall

Frankreich prüft Grundwasser rund um Atomanlagen

Nachdem kürzlich im französischen Atomkraftwerk Tricastin radioaktive Flüssigkeit ausgetreten ist, will Frankreichs Regierung nun alle Meiler überprüfen lassen. Zunächst sollen die Auswirkungen des Vorfalls in Tricastin geprüft werden, dann soll bei allen Atomanlagen soll das Grundwasser untersucht werden.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Paris (red) - Den Betreiberkonzern Areva rief der französische Umweltminister Jean-Louis Borloo dazu auf, eine betriebsinterne Anhörung einzuleiten und "alle nötigen Konsequenzen" zu ziehen, falls der Vorfall auf einen Fehler von Mitarbeitern zurückzuführen sei, berichtet die Berliner Morgenpost.

Messungen des Institut für Strahlenschutz und Atomsicherheit (IRSN) hatten zuvor beunruhigende Werte im Umkreis der Anlage gemessen. An ier Stellen seien deutlich erhöhte Uranwerte festgestellt worden, die sich nicht mit dem Zwischenfall erklären lassen.