Strom-News
Nicht beim Klimaschutz nachlassenIm Vorfeld der heute beginnenden 14. UNO-Weltklimakonferenz warnte der Potsdamer Klimaforscher Ottmar Edenhofer vor Rückschritten im Kampf gegen die Erderwärmung. Nichtstun beim Klimaschutz werde langfristig viele Billionen Euro kosten. "Dagegen sieht die Finanzkrise vergleichsweise klein aus."
Berlin/Osnabrück (ddp/sm) - "Die Tatsache, dass einige Leute sehr viel Geld verzockt haben, darf nicht dazu führen, dass wir beim Klimaschutz nachlassen", sagte er der "Berliner Zeitung".
Edenhofer sagte, die Wirtschaftskrise sei kein Hindernis, sondern eine Chance für den Klimaschutz. "Es ist grotesk, dass sich diejenigen Wirtschaftspolitiker, die sich einer vernünftigen Regulierung der Finanzmärkte bislang verweigert haben, als Hüter des Wirtschaftswachstums aufspielen und empfehlen, den Klimaschutz zurückzustellen", sagte er. Nötig sei ein großes Investitionsprogramm in klimafreundliche Technologien. Dazu müsse man mehr investieren, als dies die Bundesregierung bislang getan habe.
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Vattenfall hat am Montag eine europaweite Klimaschutzinitiative vorgestellt. "Wer Teil des Problems ist, sollte auch Teil der Lösung sein", sagte Tuomo Hatakka, Vorstandsvorsitzender der Vattenfall Europe AG. Der Konzern habe sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 vollständig CO2-neutral Strom zu produzieren.
Eine radikale Steigerung der Energieeffizienz ist nach Auffassung des Sachverständigenrats für Umweltfragen die Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Klimastrategie und zugleich auch deren profitabelste Variante.
Der neue UN-Klimabericht heizt die Debatte um die deutsche Energie- und Klimaschutzpolitik weiter an. Glos fordert längere AKW-Laufzeiten, Umweltschützer und Grüne warnen davor, aus Klimaschutzgründen weiter auf Atomkraft zu setzen. Zudem fordern die Grünen von der Regierung konkrete Klimaschutzmaßnahmen.
Die ersten beiden Teile des IPCC-Klimaberichtes zeigten die Folgen des Klimawandels, der heute in Bangkok vorgestellte dritte Teil des Berichts aber zeigt, dass sich das schlimmste noch verhindern lässt, und zwar mit dem konsequenten Einsatz erneuerbarer Energien und einer massiven Energieeffizienzsteigerung.
Sachsen-Anhalt will bis Ende Juni eine regionale Klimadatenbank einrichten. Das Land werde sich sowohl auf die Ursachen als auch auf die Folgen des Klimawandels konzentrieren. Der Ausstoß klimaschädlicher Gase müsse vermindert und Anpassungsstrategien an ein geändertes Klima entwickelt werden.Strompreise vergleichen
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