Japan

Forscher entwickeln Kleidung mit Solarzellen

Solarzellen auf dem Dach sind nichts Besonderes mehr - japanische Forscher haben nun Solarzellen entwickelt, die sich auf der Haut tragen lassen. Die Erfindung soll schon in drei Jahren marktreif sein, es gibt aber noch Probleme beispielsweise mit der Haltbarkeit des Gewebes.

Solarenergie© Thomas Otto / Fotolia.com

Tokio (AFP/red) - Wie die Wissenschaftler am Dienstag mitteilten, sollen in Zukunft aus einem mit winzig kleinen Solarzellen versehenem Stoff Kleider gefertigt werden, die unterwegs Handys aufladen oder in Katastrophenfällen die Stromerzeugung für das Nötigste übernehmen können.

Einige Probleme sind noch zu lösen

Vor der Marktreife des Solar-Stoffs müssten aber noch einige Probleme gelöst werden, teilte ein Vertreter des Zentrums für industrielle Technologie der Präfektur Fukui mit. So müsse die Isolierung der Stromleitungen verbessert und die Haltbarkeit des Gewebes erhöht werden.

Mehr Lichtaufnahme durch besondere Struktur

Die verwendeten Solarzellen von der neu gegründeten Firma Sphelar-Power in Kyoto sind nur 1,2 Millimeter groß. Ihre körnerartige Struktur ermöglicht es, mehr Sonnenlicht aufzunehmen als flache Solarzellen. Die japanischen Forscher hoffen, ihre Erfindung mit Hilfe öffentlicher Fördergelder 2015 in größerem Stil auf den Markt zu bringen.

Quelle: AFP