Strom-News
SolarDie Entscheidung der Bundesregierung zur Kürzung der Solarförderung betrifft nur den Bereich Photovoltaik; der Bereich Solarthermie wird weiter unverändert gefördert. Diese Unterscheidung ist insbesondere solchen Unternehmen wichtig, die im Bereich Energie- und Wärmetechnik arbeiten.
Berlin (red) - Die Entscheidung der Bundesregierung zur Kürzung der Solarförderung betrifft nur den Bereich der Photovoltaik und nicht den Bereich der Solarthermie. Darauf weist Jörg Buschbeck, Vorsitzender des Vorstandes der BUSO Bund Solardach eG, aus Anlass der jüngsten Entscheidung des Bundeskabinetts hin. Bei vielen Verbrauchern sei es zu erheblichen Verunsicherungen gekommen.
"Wer die Sonne zur Warmwasserbereitung und zur Heizungsunterstützung beispielsweise in seinem Einfamilienhaus nutzen möchte, erhält unverändert 105 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche an staatlicher Unterstützung. Der Bau einer 24 Quadratmeter großen solarthermischen Anlage kann so mit 2520 Euro gefördert werden. Weitere Fördermöglichkeiten bestehen beim Austausch einer alten Gas- oder Ölheizung sowie bei der Verwendung besonders effizienter Heizungs- und Umwälzpumpen", so Buschbeck. Die exakte Förderhöhe sei aber immer vom individuellen Projekt abhängig. Genaue Angaben zur Förderung sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle oder bei BUSO-Regionalpartnern erhältlich.
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Das Atomstromland Frankreich besinnt sich auf die Sonnenkraft: Im ostfranzösischen Gebiet Lothringen soll ab kommendem Jahr eine "gigantische" Photovoltaikanlage entstehen, die 62.000 Einwohner mit Strom beliefern kann - die größte Anlage ihrer Art weltweit.
Der Bonner Solarzellenhersteller Solarworld will angesichts der beschlossenen Kürzungen bei der Solarförderung neue Wege gehen. So sollen etwa Energiepakete für Eigenstromversorger angeboten werden, mit denen private Haushalte den Sonnenstrom selbst speichern können.
Die Regierung hat die seit Wochen diskutierte Kürzung der Förderung von Solarenergie beschlossen. Ab Juli sollen die neuen Regelungen gelten. Die Industrie und verschiedene Oppositionspolitiker kritisierten die Änderung als ein "falsches Signal".
Die Zahlung der Abwrackprämie für alte Heizkessel wird nicht beendet, sondern weiter verlängert. Die Fördersumme wird aber gekürzt, der Bonus für die Solaranlage entfällt völlig. Nach einer neuen Regelung werden außerdem alle Anträge, die beim Bundesamt seit Januar vorliegen, zugelassen.
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