KfW

Förderung für Photovoltaikanlagen mit Speicher auch 2017

Die KfW-Förderbank bietet auch 2017 weiter zinsverbilligte Darlehen und Tilgungszuschüsse für Solaranlagen mit Batteriespeichern an. Hausbesitzer sollen sich Experten zufolge aber lieber früher als später um den Antrag kümmern.

PhotovoltaikFür Photovoltaikanlagen mit Batteriespeicher bietet die KfW zinsverbilligte Darlehen an.© Jürgen Fälchle / Fotolia.com

Stuttgart - Ab Januar wird es wieder staatliche Förderung für Photovoltaikanlagen mit Batteriespeicher geben. Die KfW-Förderbank kann mit Jahresbeginn wieder zehn Millionen Euro für neue stationäre Batteriespeichersysteme in Form von zinsverbilligten Darlehen und Tilgungszuschüssen verteilen. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.

Fördersummen waren nach 7 Monaten verteilt

Hausbesitzer sollten eine geplante Investition bald angehen, rät Petra Hegen von Zukunft Altbau. In 2016 war die Fördersumme des Programms "Erneuerbare Energien - Speicher (275)" nach nur sieben Monaten verteilt. Auch 2017 könnten die pro Jahr zu Verfügung stehenden Gelder nicht bis Ende Dezember reichen.

Zeitpunkt der Antragsstellung ist entscheidend

Den Antrag auf Förderung muss man stellen, bevor das Vorhaben startet - also bevor man beispielsweise einen Liefer- oder Leistungsvertrag unterschreibt. Wichtig ist auch: Je nachdem, wann man den Förderantrag stellt, sinkt der Tilgungszuschuss - und zwar in Halbjahresschritten von 19 Prozent der förderfähigen Kosten ab Januar auf 16 Prozent ab dem zweitem Halbjahr.

Förderung für neue und bestehende Anlagen

Die zinsgünstigen Kredite bietet die KfW-Förderbank Hausbesitzern, die eine neue Anlage mit Batteriespeicher installieren wollen. Aber auch Betreiber, die ihre Anlage nach dem 31. Dezember 2012 errichtet haben, können die Förderung nutzen - wenn sie etwa bestehende Anlagen nachrüsten wollen.

Quelle: DPA