Baden-Württemberg

Förderung für Klimaschutzprojekte auf Vereinsebene

Baden-Württemberg will den Klimaschutz jetzt auch auf Vereinsebene fördern und bietet dazu das Programm "Klimaschutz-Plus für Vereine" an. Ziel ist es, vor allem den Ausstoß von Kohlendioxid zu vermindern. Gefördert werden können Modellprojekte, Projekte zur CO2-Minderung und Energieberatungen. Das Projekt soll vorerst bis Juni 2011 laufen.

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Stuttgart (red) - Das Programm "Klimaschutz-Plus" startete bereits im Jahr 2002 und wird jetzt um einen Teil speziell für eingetragene, gemeinnützige Vereine erweitert. Das programm gilt für Vereine mit einer Jahresbilanzsumme von bis zu 10 Millionen Euro und besteht aus drei Säulen, für die Zuschüsse gewährt werden können.

Energieberatung wird auch gefördert

Beim CO2-Minderungsprogramm ist das Ziel, den CO2-Ausstoß nachhaltig und effizient zu vermindern. Das kann zum Beispiel durch energetische Sanierung geschehen oder durch den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung. Ebenso gefördert werden kann eine qualifizierte Energieberatung durch einen externen Fachmann. Schießlich ist eine Förderung von Modellprojekten möglich, beispielsweise von Installationen von Solar- oder Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, Neubauprojekten im Passivhaus-Standard oder innovativen Aktionen zur CO2-Minderung.

Für die Förderung von Projekten stehen bis zu 40 Prozent der Investitionskosten und ein maximaler Zuschuss von 50.000 Euro zur Verfügung. Der Fördersatz liegt, wie bei den anderen Förderprogrammen, bei 50 Euro pro vermiedener Tonne Kohlendioxid. Anträge können auf der Internetseite des baden-württembergischen Umweltministeriums heruntergeladen werden und müssen per Post bei der Klimaschutz- und Energieagentur beziehungsweise der L-Bank (Beratungsprogramm) eingereicht werden.