Kredite und Zuschüsse

Förderprogramm für private Solarspeicher gestartet

Betreiber von Solaranlagen bekommen künftig staatliche Kredite und Zuschüsse für die Installation von Stromspeichern. Ab dem 1. Mai könnten Förderanträge für Batteriespeicher gestellt werden, teilte die staatliche Förderbank KfW am Donnerstag in Frankfurt am Main mit. Es gibt allerdings ein paar dezidierte Vorgaben.

Batterien© Benjamin Duda / Fotolia.com

Frankfurt/Main (AFP/red) - Das Programm für Solarspeicher richte sich an Privatpersonen und Unternehmen und gelte für Anlagen, welche dieses Jahr in Betrieb gehen oder in Betrieb gegangen sind. Für 2013 stünden Fördermittel in Höhe von 25 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Förderung gebe es, wenn bei einer neuen Solaranlage zugleich ein Batteriespeicher installiert oder bei einer alten Anlage nachträglich ergänzt werde, teilte die KfW mit. Die Investitionskosten könnten vollständig mit zinsgünstigen Krediten der KfW finanziert werden. Zuschüsse für die Batteriespeicher gebe es in Höhe von bis zu 30 Prozent der Investitionskosten.

Bestimmte Voraussetzungen müssen vorliegen

Jedoch seien die Zuschüsse an "anspruchsvolle technische Voraussetzungen" geknüpft, erklärte die KfW. Nur Produkte hoher Qualität würden gefördert. Die installierten Batteriespeicher müssten zudem einen Beitrag zur Entlastung des lokalen Stromnetzes leisten. Der zur Mittagszeit erzeugte Strom der Anlagen müsse gespeichert werden, etwa zur späteren Nutzung im Eigenheim.

KfW-Vorstandsmitglied Axel Nawrath erklärte, dass Förderprogramm von Bundesumweltministerium und KfW ziele auf eine bessere Einbindung kleinerer und mittelgroßer Solaranlagen in das Stromnetz. Zugleich solle die Weiterentwicklung der Batteriespeichertechnologie in Verbindung mit Solaranlagen unterstützt werden. Bei der Einbindung kleinerer und mittlerer Anlagen ins Netz seien Batteriespeicher ein wichtiger Baustein. Angesichts der Energiewende müsse das Stromnetz flexibler werden. Die Stromerzeugung mit Sonne und Wind müsse stärker von der Einspeisung ins Netz entkoppelt werden, erklärte Nawrath.

Quelle: AFP