Kraftwerk Moorburg

"Focus": Beust sieht keine Kompromissmöglichkeiten mit Vattenfall

Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust (CDU) sieht für das umstrittene Kohlekraftwerk in Moorburg keine Kompromissmöglichkeiten mit dem Energiekonzern Vattenfall. "Entweder wird die Genehmigung für das beantragte Kraftwerk erteilt oder nicht", sagte Beust dem Nachrichtenmagazin "Focus".

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München/Hamburg (ddp-nrd/sm) - Dann müsse Vattenfall die begonnenen Bauarbeiten einstellen und "all das, was dort bereits steht, wieder abbauen". Laut Beust ist das Ergebnis des Genehmigungsverfahrens aber noch offen, auch wenn die grüne Umweltbehörde den Fall prüft: "Wir können und werden uns keinen juristischen Fehler erlauben. Sonst haben wir sofort eine riesige Schadenersatzklage von Vattenfall am Hals."

Der Bau des Kraftwerks Moorburg war einer der Knackpunkte bei den Koalitionsverhandlungen des neuen schwarz-grünen Regierungsbündnisses in Hamburg.