Ausbau

Flugplatz Bitburg soll für Öko-Energie genutzt werden

Biogas, Windräder und Fotovoltaik-Anlage auf dem Flugplatz Bitburg: So will das Land Rheinland-Pfalz den ehemaligen US-Luftwaffenstützpunkt für erneuerbare Energien nutzen. Auf anderen ehemaligen Militärflächen in Rheinland-Pfalz seien bereits Fotovoltaik-Anlagen entstanden oder im Bau.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Bitburg (dapd/red) - "Auch in Bitburg bestehen attraktive Entwicklungschancen, die den Kommunen unmittelbar zugutekommen und für Klimaschutz sowie Ressourcenschonung wirken", sagte Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Grüne) am Donnerstag.

Startkapital für den Ausbau kam nicht zusammen

Auf dem Flugplatz hatte sich zum ersten Mal eine Lenkungsgruppe zur Zukunft des Areals getroffen. Diese erarbeite nun "realistische Konzepte", fügte Lemke hinzu. Vor einigen Wochen waren die von dem CDU-Landtagsabgeordneten Michael Billen betriebenen Pläne für einen millionenschweren Ausbau des Gelände geplatzt. Der luxemburgische Projektentwickler Frank Lamparski hatte die 30 Millionen Euro Startkapital für das Vorhaben nicht zusammenbekommen.

Den Angaben des Ministerium zufolge besteht die Lenkungsgruppe aus Vertretern des Eifelkreises Bitburg-Prüm, der Stadt Bitburg, der Verbandsgemeinde Bitburg-Land, der betroffenen Ortsgemeinden und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Lemke unterstrich, dass für eine Weiterentwicklung der Konversionsfläche ein "Schulterschluss von Kommune, Land und Bund" nötig sei.