Einspruch

Flüssiggas-Unternehmen wollen gegen Millionen-Strafe vorgehen

Die Flüssiggas-Unternehmen wollen gegen die vom Bundeskartellamt verhängte Millionen-Strafe Einspruch einlegen. "Die Vorwürfe des Kartellamtes treffen nicht zu. Das werden wir vor Gericht belegen", sagte der Geschäftsführer der Dortmunder Progas GmbH, Wolfgang Machholz, der "WAZ".

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Essen (ddp-nrw/sm) - Auch Primagas aus Krefeld widerspricht den Vorwürfen nach Angaben der Zeitung und kündigt rechtliche Schritte gegen den Bußgeldbescheid an. Die betroffenen Unternehmen werden sich vor dem Oberlandesgericht in Düsseldorf mit dem Bundeskartellamt treffen. "Unsere Preise sind marktgerecht und werden jeweils zwischen dem Kunden und unserem Unternehmen ausgehandelt», sagte Machholz. Absprachen und überhöhte Preise könne es also nicht geben.

Genau dies sowie Behinderung beim Anbieterwechsel wirft das Bundeskartellamt insgesamt sechs Flüssiggas-Unternehmen. Deshalb verhängten die Wettbewerbshüter ein Bußgeld in Höhe von 208 Millionen Euro.